Hier bei der Tellsplatte ist der Ort, wo nach der Sage Wilhelm Tell, der als Gefangener im Boote Gesslers war und bei Föhnsturm an Land sprang hatte mit dieser mutigen Tat die Freiheit wieder erlangt. Die Tellskapelle stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie renoviert und mit grossen Wandgemälden von Ernst Stückelberg, einem Basler Künstler, versehen. Die im Geschmack der damaligen Zeit gemalten realistischen Bilder stellen den Rütlischwur, Tells Apfelschuss, Tellssprung ans Ufer und Gesslers Tod dar. 1956 und 1990/91 wurde die Kapelle einer wohlgelungenen Erneuerung unterzogen.